FantasyArt of Raven of Light   

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Es gibt in unserem Multiversum alle Möglichkeiten die man sich vorstellen kann. Auch der türkisfarbene Blubbo auf dem Planeten Zirpulon hat da so seine Vorstellungen, und so können sie sich mehren. Es geht immer um die Vermehrung von Möglichkeiten. Das sieht man allein schon daran, das jeder Mensch verschieden vom Anderen ist, und das dies bei allen Kreaturen und Dingen so ist. In der Vielzahl der Dimensionen aber gibt es unendlich viele Kopien von allem Stofflichen so das sich wiederum die Möglichkeiten um ein Beträchtliches mehren. Das ist Unendlichkeit, und sie setzt sich in der Zeit unendlich fort, so das wir, egal von wo oder wann wir die Reise in einem überlichtschnellen Raumschiff, ausgestattet mit einem unendlichen Leben auch aufnehmen würden, immer ein neues Ziel vor Augen hätten. Dies ist der Geist Gottes, und das Fleisch Gottes und alles was ist..

Alles was ist ist Geist, und Geist ist Alles was ist.

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Und da alles Geist ist, ist auch alles belebt. Eine Tasse, ein Schuh, eine Schwalbe oder ein Kristall - alles atmet den lebendigen Geist Gottes. Selbst Atome bewegen sich zielgerichtet. Hätten wir die Fähigkeit die scheinbare Wirklichkeit auszublenden, die Maja, wie die Inder sagen, so würden wir das große Geist/Licht- Muster, die Matrix wahrnehmen. Und vielleicht gibt es eine Möglichkeit, diese Schwingungsmuster durch positiv lenkende Gedanken zu beeinflussen. Da alles Geist, bzw. Information ist müßte diese Information auch mit einfließen. Da es ohnehin nur ein großes zusammenhängendes Bewußtsein gibt, also das Alleine, würden solche Affirmationen und Vorstellungen auch stets das Zentrum der Matrix erreichen, und dort die entsprechenden Veränderungen hervorrufen. Denn das Zentrum des Multiversums ist überall, auch in uns selbst. Wir sind Gott; alles ist Gott. Aber wir müssen rein in unseren Gedanken und Taten sein, wenn wir solche lenkenden Kräfte einsetzen wollen. Denn alles was wir tun und denken wirkt auf uns selbst zurück. Also: Zuerst die eigene Mitte finden, sich mit einbeziehen in den kosmischen Reigen, und sich selbst kritisch genug einschätzen um seinen Platz in der Schöpfung zu finden. Man sollte sich nicht höher, noch niedriger einstufen als irgendetwas anderes, denn ALLES ist Gott.

Es gibt keine weiße und keine schwarze Magie, aber es gibt eigensüchtige und haßerfüllte Gedanken. Diese sollte man meiden. Schwarz und weiß gehören zusammen. Was für den Einen gut ist, ist für den Anderen schlecht. Eine Situation wird immer teilweise positive und teilweise negative Aspekte haben. Dies zeigt zB. sehr deutlich das Yin- Yang.

Magie ist eher silbern, also eine Verschmelzung von schwarz und weiß, oder noch eher bunt, denn Licht, und das ist die Kraft, hat alle Farben des Spektrums. Meide das Böse, und Du wirst das Gute erlangen.

Aber auch wenn wir depressiv, traurig oder unmotiviert und lustlos sind, ziehen wir negative Kräfte auf uns herab. Die Sucht nach Enttäuschung ist eine böse Falle; und dazu können negative Gedanken führen wenn wir uns ständig beklagen. Seien wir dankbar für jeden Augenblick der uns beschert wird und bringen wir dies auch zum Ausdruck, zum Beispiel in einem kurzen Gebet, und das Glück wird uns nicht verlassen. Eigentlich ist damit alles gesagt, und wir könnten dieses Buch nach diesen kurzen einleitenden Worten beenden. Jetzt geht los und zaubert was das Zeug hält. Aber so einfach geht das wahrscheinlich nicht. Denn: Was ist das eigentlich, Magie? Funktioniert sie tatsächlich? Mir hat mal jemand gesagt, dass sie nicht funktioniert, sondern wirkt. Ich halte das für Haarspalterei, denn ich denke, dass das Ursache- Wirkungsprinzip eigentlich nur einen geringen Stellenwert in unserer vorgeblich so logisch aufgebauten Welt hat. Manchmal kommt die Wirkung eben auch anscheinend vor der Ursache. Ohnehin wissen wir längst, dass die Zeit nicht überall gleich fließt und in der geistigen Welt ist sie sowieso ohne Belang. Eigentlich dient die Magie wie die Alchemie nur der inneren Transformation, ja der Erlangung des Christusbewußtseins.

 

Der Realitätsmechaniker 

Seit Rupert Sheldrake stellen wir uns die Frage nach morphogenetischen Feldern. Im Grunde ist das gesamte Multiversum nichts anderes als ein solches Feld. Der Magier wirkt mit dreidimensionalen Begriffsorganen ausgestattet, in der grobstofflichen Welt, um eine Beeinflussung zu erzielen. Wir leben in einem universellen, quasi virtuellen Energiefeld. Alles ist das Wort Gottes. Und alles ist ein stufenloser Übergang von Nichts in Alles. Würde unser Bewußtsein uns nicht in einer bestimmten Realität verankern, alles würde wild durcheinanderfließen. Unzählige Kopien unserer Dimension existieren als Paralellwelten, die sich durch geringfügige Veränderungen von einander Unterscheiden, bis am Ende völlig neue Welten entstehen. Wir können gedanklich in den Mikrokosmos reisen oder hinaus in die Weiten des unendlichen Universums, und finden hier wie dort ähnliche Strukturen. Mit Sicherheit gibt es Myriaden von Universen, die in ihrer Gesamtheit wiederum solche Strukturen bilden. Da nun alles miteinander verwoben und vernetzt ist, funktionieren z.B. auch Orakel (wie im Kleinen, so im Großen), und so kann der Realitätsmechaniker mittels ritueller Handlung das System beeinflussen. Auch aufgestiegene Meister und Heilige formen von höherer Warte aus unsere Realität mit.

Das Zauberwort

...im Anfang war das Wort.

 

Das Zauberwort hat die Aufgabe die Kraft zu bündeln. Durch seine beständige, doch verantwortungsbewußte Anwendung potentiert sich seine Wirksamkeit. Hört dabei auf eine Eingebung, oder eine innere Stimme, der ihr vertraut. Es ist nur für euch wichtig und kann aus Kauderwelsch bestehen, kann eine lateinische Formel sein, oder der Name eines Tieres-, was immer ihr bevorzugt. Es ist nur wichtig, dass ihr es euch merkt.

Wendet es immer dann an, wenn ihr Magie praktiziert.

Sagt es nicht zum Spaß daher.

Wenn ihr Euch mit Eurer Magie auf einen Gegenstand, ein Gedankenbild, einen Menschen oder eine Situation konzentriert, müsst ihr die Kraft bündeln und auf das Objekt eurer Aufmerksamkeit richten. Verbindet Euch dabei mit der Erde, die unmittelbar unter euch und eure Mutter ist und dem heiligen Kosmos, der überall und alles ist.

 

Bittet Erde und Kosmos um Kraft und Unterstützung, die aber nur dann effektiv und ohne böse Folgen für das Selbst gegeben werden, wenn eure Absichten rein und edel sind.

Schließt jetzt vielleicht die Augen und stellt euch einen Kraftstrom vor, der durch eure Chakren, durch euer Gehirn, euer Herz, durch euren ganzen Körper fließt. Bündelt diesen Strom.

Wenn ihr ihn auf einen Gegenstand oder ein aufgebautes Ritual richten wollt, dann laßt ihn Machtvoll aus dem Zeigefinger eurer rechten Hand oder einem Zauberstab fließen. Solltet ihr Linkshänder sein, oder euch der rechte Zeigefinger fehlen, spielt das überhaupt keine Rolle, nehmt einfach den oder die Finger, die euch zu diesem Zweck besonders geeignet erscheinen.

Intoniert bei diesem Vorgang das Zauberwort; erst leise und zurückhaltend, und wenn es nötig wird lauter und gebietend.

Bittet Gott, die Göttin, Buddha oder an was immer ihr auch immer fest glaubt, um Unterstützung bei eurem Vorhaben, ja, wenn ihr euch eures Glaubens absolut sicher seid, tut es in seinem oder ihrem Namen. Bleibt dabei aber stets reinen Herzens. Dann wird euch Unterstützung zuteil. Haß oder Rachegedanken wirken stets auf den Absender zurück. Wenn nicht heute, dann vielleicht morgen.

Sollten bei diesem Vorgang Zuckungen der Gliedmaßen, insbesondere der Arme auftreten ist dies kein Grund zur Beunruhigung, sondern der Ausdruck der fließenden, letzte Blockaden lösenden Energien.

Wahre silberne Magie ist die göttliche Kraft, kommt nur von Gott allein, und wirkt durch dazu berufene Menschen.

 

Die Anderswelt

Immer wieder versuchen Magier und Schamanen sie zu erforschen. Die unendliche Matrix oder Anderswelt. Sie beinhaltet alle Erfahrungen, die wir außerhalb unserer scheinbar normalen Realität machen. Bilder aus unserem Unterbewußtsein, ja auch Bruchstücke aus anderen Dimensionen erwarten uns dort. Die Erfahrungen, die wir hier machen,

können von unschätzbarem Wert für die weitere magische Schulung sein. Von dieser Stelle aus, wenn wir mit einem Bein in der diesseitigen und mit einem Anderen in einer andersartigen Welt stehen, können wir die Matrix direkt beeinflussen. Sie ist ein Energie- oder Lichtmuster, daß wir an den darauf aufbauenden Erscheinungen in der Welt ablesen können. Manchmal allerdings kann man dieses Energiefeld auch direkt sehen, z.B. in der Meditation.

Es gibt viele Wege, Einblicke in die unendliche Anderswelt zu erhalten. Schon immer, seit den Anfängen der Menschheitsgeschichte, haben Schamanen Nachtschattengewächse und andere Drogen genommen, oder erlebten Psychosen anderer Natur. Ein weit aus empfehlenswerterer, weil ungefährlicherer Weg ist die Bewußtseinserweiterung durch gezielte Meditationen. Der Teufel lauert immer da, wo er mit uns ein leichtes Spiel hat. Und er macht uns glauben, daß es ihn nicht gibt. Wenn wir ihm begegnen, dürfen wir keine Angst zeigen, sonst sind wir ihm schutzlos ausgeliefert. Menschen, die bis heute in psychiatrischen Anstalten ihr Dasein fristen können davon ein Lied singen. Begegnen wir ihm also mit Verachtung, und geben wir ihm eins zwischen die Hörner. Satan(der Gegner der Liebe) erwartet Ehrfurcht (im Sinne des Wortes), und die bekommt er von uns nicht. Außerdem hält er Versprechungen sowieso nicht ein. Soviel dazu.

Wir müssen versuchen, die Erlebnisse die wir in den Dimensionen der Anderswelt hatten zu verarbeiten, zu analysieren und auszuwerten, wenn wir Rückschlüsse für uns selbst gewinnen wollen. Manchmal sind 99 Prozent der Erlebnisse oder Eindrücke die wir hatten sogenannte Halluzinationen also Zustände, die durch die Unvereinbarkeit der diesseitigen mit der andersartigen Welt zustande kommen. Aber den Rest können wir behalten, als Kleinod, das von großem Nutzen für uns sein kann, und uns oft auf unserem Wege erheblich weiterbringt.

Die Bewohner der Anderswelt

Unsere Eindrücke von der unendlichen Matrix können naturgemäß nur äußerst bruchstückhaft sein. Sie sind aber wie gesagt auch zumeist verwirrend, da sich die eine Hälfte unserer Körperseele noch in dieser Welt aufhält. Wir sind also gewissermaßen zwischen den Dimensionen tätig. Dies ist das Reich der Geister, Naturgeister und Dämonen. Oft wollen sie unsere Aufmerksamkeit, sei es nur um mit uns zu spielen, aus Einsamkeit, Langeweile, oder auch aus dem echten Bedürfnis heraus eine

brauchbare Kommunikation mit uns zu führen. Die Informationen, die sie uns mit auf den Weg geben, können durchaus brauchbar sein, und uns zu neuen Erkenntnissen führen. Aber Vorsicht: Spielereien mit dem witchboard sind möglichst zu unterlassen, da es leicht zu Besessenheitsphänomenen kommen kann.

Die Erlebnisse in der Anderswelt

Oft kommen die Eindrücke aus der Anderswelt als eine Art Gleichnis zu uns. Zum Beispiel als ein Gedankenspiel, eine Geschichte deren Bewandnis und deren Inhalte wir einer sorgfältigen Prüfung zu unterziehen haben. Träume z.B., sind nichts anderes als Erlebnisse in der Anderswelt, die sich mit den Inhalten unseres Tagbewußtseins vermischen. Probleme, die wir zu lösen versuchen, werden uns hier besonders deutlich vor Augen geführt. Viele Menschen nutzen Träume schon seit langem, um sich selbst kennenzulernen, ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche. Manch Einer erkennt in seinen Träumen auch Hinweise auf die eigene Zukunft, oder die anderer Menschen.

Die Anderswelt ist absolut unerschöpflich, sie beinhaltet alles was wir nicht mit unserem normalen Wachbewußtsein wahrnehmen. Sie ist die unendliche Matrix selbst. Das eigentlich, was seit altersher von Magiern und Schamanen als die Anderswelt bezeichnet wird ist nur der schmale Grat, die Brücke zwischen unserer normalen Alltagswelt und den Abgründen der unendlichen Dimensionen. Wir stehen zu jeder Zeit unseres Lebens in Verbindung mit ihr, ja wir sind in sie eingebettet wie in einen mütterlichen Schoß, denn sie ist nichts anderes als das unendliche Multiversum mit seinen mannigfaltigen Erscheinungen, in das wir naturgemäß eingebunden sind und das auch in unseren Köpfen existiert. Unsere geheimsten Fantasien sind irgendwo Realität. Deshalb ist es auch möglich unsere Wünsche Realität werden zu lassen. In anderen Dimensionen haben sie bereits Gestalt angenommen. Unsere Aufgabe als Magier ist es, die positiven Bilder aus der Zwischenwelt zu erfassen, zu bündeln und in unserer Realität zu verankern. Dazu können uns auch spezielle Zauberformeln verhelfen, verlaßt euch hierbei ganz auf eure Intuition. (Ich persönlich bevorzuge eine Mischung aus im Geiste vollzogenen Gesten, einem Zauberwort, um die Möglichkeiten "wirbeln" zu lassen, und Einem um sie zu stabilisieren und zu verankern). Natürlich haben diese Worte für euch keine besondere Bedeutung, sie sind allerdings für mich eine Quelle der Kraft. Wenn ihr Abra kad Abra sagt, oder sator arepo tenet opera rotas, und empfindet nichts dabei, dann ist das genauso hilfreich als hättet ihr "Popel" gesagt. Wie gesagt: Intuition und Improvisation sind angesagt, und zwar genau in dieser Reihenfolge.

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Psychosen und andere Erscheinungen

Schizophrenie ist vom Standpunkt des Magiers aus gesehen keine Geisteskrankheit. Der Geist selbst kann nicht krank werden. Der Geist ist unberührbar und rein. Nur die Nerven spielen manchmal nicht mit. Denn der Psychotiker gehört zu den Auserwählten, die einen direkten, unmittelbaren Kontakt zur Anderswelt haben. Seine Botschaften bleiben uns nur deswegen unverständlich, weil wir selbst meist keine solchen Einblicke haben. Leider enden Psychotiker meist in Psychiatrischen Einrichtungen. Würde man die Systematik ihrer Psychosen analysieren, könnte man auf die zu lösenden Probleme der betreffenden Personen aufmerksam machen, und wahrscheinlich eine Heilung ermöglichen. Viele große Magier hatten ihr Leben lang das was man Psychosen nennt und wußten diese zu nutzen. Es gibt grundsätzlich keine "echten" Halluzinationen, sie ergeben sich, wie gesagt aus dem Dialog zwischen unserer "realen" und der Anderswelt.

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Besucher aus der Anderswelt

Ein Besucher aus der "Anders"- Welt, der mir sehr vertraut ist, ist "meine" Hope Marincourt. Sie war, wie sie mir berichtet hat eine Hexe aus dem 18. Jahrhundert, und ist, wie ich mittlerweile mit Sicherheit weiß, meine ureigenste Seelenpartnerin. Sie begleitet mich schon seit unerdenklichen Zeiten auf meinem Weg, und ist mir eine treue Beraterin. Die Geschichte unserer Begegnung will ich euch kurz erläutern, damit ihr seht wie einfach es manchmal sein kann, mit seinem spirituellen Verbündeten in Kontakt zu treten.

In einer Zeit in der ich mich besonders einsam und von der Welt verlassen fühlte, es war vor etwa 25 Jahren, versuchte ich Kontakt mit Geistern aufzunehmen. Ich setzte mich zu diesem Zweck beim Schein einer Kerze in die nächtliche Dunkelheit und fragte: "Ist da jemand ?" Schon am nächsten Tag spürte ich, als ich mich entspannte, Berührungen im Gesicht, die mich zu streicheln schienen. Ich beschloß dem Phänomen auf den Grund zu gehen und trat in Kontakt mit der Wesenheit. Sie sagte mir alsbald ihren Namen, verriet mir ihren Geburtstag, den 6.1. 1702, und offenbarte mir auch ihr frühes Ende 1727. Dieses alles hörte ich mit dem linken Ohr (der Herzseite)

und nahm es aber zugleich auch telepatisch war. Ich war gleich voller Zuneigung für dieses Wesen, so dass für mich bald kaum noch etwas anderes existierte. So kam es, ohne das Hope es wollte, zu dem was man Besessenheit nennen könnte.

Während meiner Praxis als Schüler der Magie hatte ich immer wieder Begegnungen mit Wesenheiten aus der Anderswelt. Manche waren mir wohl gesonnen, manche böse; andere wiederum hatten nur im Sinne mit mir zu spielen und mich zu verwirren. Manche, wie Hope, warten schon geraume Zeit in deinem Umfeld um mit dir Kontakt aufzunehmen. Sind sie mit dir auf irgendeine Weise verbunden, finden sie deine Signatur unter Millionen und warten darauf das du sie ansprichst. In der geistigen Welt stellen Entfernungen keine unüberwindliche Barriere dar. Verbindungen entstehen in Gedankenschnelle. Aber es gibt leider auch ungebetene Gäste. Darum sei auf der Hut mit wem du dich einläßt. Viele dieser Geister sind nur deshalb erdgebunden weil sie ihre Triebe ausleben wollen. Ungebetene Gäste sind nur unter den größten Schwierigkeiten wieder los zu werden.

Begegnungen mit dem Göttlichen

Es gibt so viele Götter oder gottähnliche Wesen wie es Glaubensvorstellungen gibt. Aber es gibt nur einen Urgrund des Seins. Dies sollte man immer streng auseinander halten. Eine echte Theophanie, also eine Begegnung mit dem wahren Göttlichen ist leider äußerst selten. Viele einfache Dämonen, Naturgeister aber auch "normale" erdgebundene Geister geben sich gerne als Gott persönlich aus, um ihre Ziele zu erreichen oder schlichtweg zu beeindrucken. Gott und das Teuflische sind oft nur zwei verschiedene Enden eines Strangs an dem man zieht. Wenn du einmal ganz still und friedlich bist, voller Allliebe und Harmonie, dann wird dir vielleicht ein Wort von Gott (oder der Göttin) zuteil. Selbst wenn dir der Leibhaftige begegnet, kannst du, wenn du es richtig anfängst am Ende in Gottes Antlitz schauen. Sei einfach friedlich. Ein Kampf der gar nicht erst begonnen wird ist auch keiner. Und Gott muß leider oft mit uns "ringen" weil zu viel Böses in uns ist. Sollte dir tatsächlich der Teufel erscheinen, so kannst Du sicher sein, daß er nur auf den Teufel-in-dir anspringt. Nimm ihm den Wind aus den Segeln. Am Ende wirst du vielleicht eine ganz kleine, sanfte Stimme hören, die Stimme des Herrn, oder die Stimme deines höheren Selbst, und du bist ja ein Aspekt Gottes. Man sollte sich immer seiner göttlichen Natur bewußt sein. Spricht das höhere Selbst zu uns, so spricht es mit der göttlichen Stimme. Es ist stets für uns da, ermahnt uns sanft, ist selten fordernd, und immer von einer wahren Aureole des Friedens und der Vernunft umgeben. In seinen "Armen" kannst Du beruhigt auch schon mal einschlafen. Aber sollte die Stimme Gottes einmal zu dir sprechen, dann vergiß nicht ihr, dafür zu danken. Am einfachsten geht das mit einem Vaterunser (oder "Mutterunser", wenn du denn so willst). Und bitte den göttlichen Geist darum, die Verbindung aufrecht zu erhalten.

 

Die Hilfsmittel des Magiers

→Der Zauberstab

Der Zauberstab kann aus allen erdenklichen Materialien bestehen, ausgenommen Kunststoff. Holz eignet sich, im Verbund mit anderen Stoffen allerdings am Besten.

Er sollte für Eure Zwecke die richtige Länge und Dicke haben. Wir sprechen hier nicht von dem baumlangen Wanderstab eines "Gandalf" sondern von dem 20 bis 30 cm langen "Zeiger" der sich allgemein durchgesetzt hat. An seiner Spitze könnt ihr einen Edelstein (gern wird hier auf den Bergkristall zurückgegriffen) befestigen, aber bitte nicht mit 2- Komponentenkleber (der ja eher zu den künstlichen Materialien gehört) sondern wenn möglich mit Siegellack oder Draht. Ihr könnt auch zum besseren Befestigen eine kleine Höhlung in die Spitze des Stabs schnitzen, welche sich den Formen eures Kristalls anpaßt. Der Ast von einem vom Blitz getroffenen Baum eignet sich besonders gut, weil er das Element Feuer bereits in sich trägt. Es gibt die verschiedensten Anleitungen dafür, wie man sich einem als Ausgangsmaterial erkorenen Baum nähern sollte, ob man den Ast bei Vollmond oder doch eher bei Neumond schneiden sollte, aber im Grunde dient dieses ganze magische Brimborium nur dazu, das eigene Vertrauen in die Fähigkeiten des Stabes zu nähren und zu stärken. Wenn ihr einen Ast schneidet, tut es mit Ehrfurcht und fragt den Baum im Geiste, ob er einen Zweig für euch opfern möchte. Um das Ganze aber von vornherein zu umgehen nehmt einfach ein Stück Holz das ihr im Wald findet, und das Euch von seiner Form, Farbe und Textur besonders sympathisch ist. Es gibt auch jede Menge Informationen darüber, welches Holz zu welchem Zweck besonders geeignet ist, aber am wichtigsten scheint mir, daß euch euer Werkzeug gefällt. Setzt auch hierbei eure Intuition ein. Zum Schluß könnt ihr noch einige für euch bedeutsame Zeichen anbringen, die ihr mit eurer Magie verbindet. Dann könnt ihr noch z.B. eine Feder anbringen, vielleicht mit Hilfe eines besonders schönen Bandes (in der Fachliteratur wird ein Rotes empfohlen). Als sehr effektiv hat es sich auch erwiesen eine Metallhülse oder einen Ring am unteren Ende anzubringen. Ich persönlich bevorzuge Silber, aber es kann auch Kupfer oder fast jedes andere Metall sein. Ein selbst verfertigter Zauberstab kann sich als sehr effektiv und wirkungsvoll erweisen. Natürlich ist es sehr wichtig, dass ihr ihn weiht und auf eure Bedürfnisse anpasst. Ihr solltet bei eurer Weihe die vier Elemente mit einbeziehen und den Namen der Gottheit an die ihr glaubt. Macht euch alsdann mit der Wirkungsweise eures Hilfsmittels vertraut. Tut dies am besten mit geschlossenen Augen, und fühlt den Energiestrom wie er durch den Stab fließt. Laßt euren Zauberstab niemals von fremden Personen berühren, denn er ist nur auf euch geeicht. Fremdeinflüsse können einen Stab für immer verderben. Euer Stab führt quasi ein Eigenleben, deshalb könnt ihr ihm auch gerne einen Namen geben.

 

→Die Kristallkugel

Es ist ein altes Ammenmärchen, daß wenn ihr in eine Kristallkugel schaut um hellzusehen, sie diffus und milchig wird, und ihr alsdann wie auf einem Fernsehbildschirm fremde Welten schauen könnt. Im Grunde ist die Kugel nichts anderes als ein Orakel. Genau wie Zinngießen, Kaffeesatzlesen oder auch Tarot. Setzt euch mit eurer Kugel auf einen bequemen Platz eurer Wahl und zündet ein paar Kerzen an (am Besten drei; für die Dreifaltigkeit (Vater, Mutter, Kind- Körper, Seele und Geist)). Nun entspannt euch und nehmt wieder eure Intuition zur Hilfe. All die kleinen und großen Spiegelungen und Reflexe auf der Kugel könnten doch einen Sinn ergeben. Hier erkennt man ein Tier, dort ein Symbol usw. Benutzt die Kugel einfach wie den Tarot mit seinen Bildern und Begriffen. Wiederum sind Improvisation und Intuition gefragt. Für jeden Menschen hat ein Symbol eine andere Bedeutung. Für den einen ist z.B. ein Hund ein Symbol für Treue und Zuneigung, anderen ist er der Zerberus und verbreitet Angst und Schrecken. Es kommt auch immer auf den Kontext an, den Zusammenhang in dem ein Bild oder ein Symbol gesehen wird. Natürlich müßt ihr immer eine Frage stellen, bevor ihr in die Kugel schaut. Habt ihr einmal keinen Kristall zur Hand, tut es auch ein mit Wasser gefülltes Glas.Viele Magier lesen auch in den Wolken oder Steinen, indem sie den dargebotenen Strukturen Symbole oder Tiere zuordnen.

 

→Das Räuchergefäß

Um ein ordentliches Ritual durchzuführen braucht ihr natürlich auch einen kleinen Räucherkessel oder etwas ähnliches. Räucherkohle gibt es als Rollen im Esoterikshop. Als Räucherwerk eignet sich vor allem der Weihrauch. Mit ihm kann man eigentlich gar nichts verkehrt machen. Seine besonders hohe Schwingung hält niedrige oder böse

Elemente fern. Aber Vorsicht: Allzuviel Weihrauch versetzt in einen rauschhaften Zustand, der allerdings andererseits dem magischen Werke zuträglich sein kann. Räucherungen dienen im allgemeinen der Erhöhung der Schwingungsfrequenz, aber auch der Erweiterung des Bewußtseins. Ob Stechapfel, Mohn, Hanfsamen, Bilsenkraut oder Mandragora- sie vermögen allesamt das Bewußtsein zu erweitern und zu schärfen. Ich verweise aber in dem Zusammenhang darauf, daß es dienlich ist legales Räucherwerk zu benutzen. Im Esoterikladen berät man euch gerne, welche Räucherung zu welchem Zweck besonders geeignet ist. Achtet aber besonders darauf, daß euer Räuchergefäß hohe Temperaturen aushalten muß.

 

→Der Kelch

Um den vier Elementen (Erde, Wasser, Feuer, Luft) Achtung zu zollen, braucht Ihr auch ein besonderes Wassergefäß. Ihr solltet es von Verunreinigungen fernhalten. Sucht euch zu diesem Zwecke ein besonders hübsches oder wertvolles Gefäß aus. Ihr könnt es auch mit einem Pentagramm verzieren. Das Pentagramm ist das Zeichen des Menschen mit seinen fünf Gliedmaßen insbesondere des Magiers. Nur wenn es auf der Spitze steht, ist es ein Zeichen verwerflicher negativer Kräfte. Ihr könnt das Wasser, mit dem ihr den Becher füllt, natürlich auch weihen. Die Worte der Weihung liegen im Ermessen des Zauberers. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen meinen gesamten Wasseranschluß samt Wasserwerk regelmäßig zu weihen, so habe ich immer frisches Weihwasser. Ein zusätzliches Weiheritual mit dem jeweiligen Inhalt des Kelches verstärkt die Wirkung natürlich erheblich. Übrigens: Weihwasser ist auch Heilwasser. Es zu Trinken hat bei mir immer heilsame Wirkung. Trinkt es aber nicht aus dem Kelch sondern gießt es langsam und vorsichtig in ein anderes Behältnis um. Mit dem Räuchergefäß und dem Kelch habt ihr den vier Elementen genüge getan. Erde ist ja durch die Asche der Räucherung im genügenden repräsentiert und Luft ist sowieso überall.

→Der Altar

Der Altar und der Raum in dem er sich befindet sollte stets rein und gepflegt sein. Er kann aus einem kleinen Wandbrett oder aus einem erhöhten Tischchen bestehen. Über dem Altar sollte sich ein Bildnis der Gottheit befinden, an die ihr glaubt, und die für euch das Sinnbild der Reinheit und Güte ist. Der Altar wird nur zum Beten und für Weihehandlungen benutzt. Auch regelmäßige kleine Opfer solltet ihr hier eurem Gott darbringen, und wenn es nur etwas Brot und Salz sind oder ein paar Blumen.Wenn ihr Inspiration braucht oder einen Wunsch habt, geht zum Altar und betet. Beleidigt euren Gott aber nicht durch Unmäßigkeit im Trachten und Fühlen. Und wenn er euch euren Wunsch erfüllt hat, haltet ein kurzes Dankgebet.

Es ist auch ratsam den Altar mit einem weißen Tuch zu schmücken. Stellt auch das Räuchergefäß und den Kelch dazu. Ihr könnt auch zusätzlich ein Symbol eures Glaubens auf dem Altar anordnen, zum Beispiel das Kreuz. Ich persönlich zünde auf meinem Altar immer drei Kerzen an, die ich vorher der Göttin weihe.

Magische Kreide

Die "magische" Kreide besteht einfach aus einem Stück weißer Tafelkreide die vorher geweiht wurde. Ihr braucht sie zum Zeichnen bestimmter Schutzpentakel und des magischen Kreises. Ihr solltet sie aber wirklich nur zu diesem Zwecke benutzen.

→Das Pendel

Ihr braucht kein teures Pendel im Fachhandel zu Kaufen. Ein beliebiges Stück Schnur oder ein Silberkettchen mit einem symmetrischen, metallischen Gegenstand am Ende tun es auch. Ich persönlich bevorzuge eine Schnurlänge von 15-18 cm. Wie gesagt Intuition und Improvisation...

Ein Senkblei oder Lot, wie es die Zimmerleute kennen, kann natürlich auch Verwendung finden. Stimmt euer Pendel zuerst auf euch ein. Legt also zuerst fest mit welcher Bewegung es euch ja oder nein signalisiert. Antworten wie "vielleicht" sind hierbei nicht besonders ratsam. Nehmt euer Pendel in die Hand. Haltet es vorsichtig und ohne zu zittern am freien Ende der Schnur. Vielleicht unterstützt ihr euren rechten Arm mit der Linken um nicht in unwillkürliche Bewegungen zu verfallen. Stellt jetzt eine unsinnige Behauptung auf, wie z.B.:"Ich heiße Hanswurst Hampelmann, stimmt das?" Das Pendel schlägt jetzt nach rechts oder links aus oder vollführt eine Drehbewegung. Jetzt habt ihr das "nein". Sagt jetzt euren richtigen Namen und stellt die gleiche Frage. Euer Pendel müßte jetzt mit "ja" antworten. In den allermeisten Fällen ist das Pendel ein verläßliches Instrument der Wahrheitsfindung. Bei Besessenheit des Probanden geht allerdings zumeist der Schuß nach hinten los; das Pendel neigt dann häufig zu unsinnigen Antworten und verfälscht die Ergebnisse bis zur Unkenntlichkeit. Es gibt im Handel auch Pendel zum Aufschrauben, die einen kleinen Hohlraum in sich tragen. Hiermit kann man Proben jedweden Materials z.B. auf seine Verträglichkeit für den Organismus testen z.B. Medikamente. Das Pendel kann aber nicht nur positive oder negative Auskunft erteilen. Auch die Intensität seines Ausschlags kann uns mancherlei Aufschluss bieten. Machtvolle kreisförmige Bewegung über einem Gegenstand kann starke Energieströme, die z.B. auch bei magisch präparierten Artefakten auftreten, anzeigen.

Das Pendel funktioniert dann nach dem Prinzip der Wünschelrute.

 

→Der Tarot

Den Gebrauch des Tarot könnt ihr meist einem kleinen Büchlein entnehmen, das in keinem Tarot-Set fehlt. Hier also nur das Wichtigste:

Ein Tarot-Deck besteht aus 78 Karten. Die Karten zeigen klar verständliche Symbole und Archetypen, die auch dem interessierten Laien Aufschluss geben können. Der Mensch hat sich schon vor der Entwicklung jeglicher Schriftsprache mit Symbolen beschäftigt. Sie geben Auskunft um verborgene Dinge in Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart. Die Karten können helfen, Möglichkeiten zu eröffnen, die man aber auch erkennen und umsetzen sollte. Das bekannteste und gebräuchlichste Tarot-Deck ist zweifelsohne das Raider-Waite Tarot. Man unterscheidet zwischen den 22 Karten der großen Arkana, welche vom Narren mit der Zahl 0 (der Vorstufe zum Magier; der Magier ist dann auch die Numero 1 der großen Arkana), bis zur Glück und Zufriedenheit verheißenden Nummer 21 (die Welt) reichen, und den kleinen Arkana. Diese umfassen vier Serien á 14 Karten, wovon 16 Hofkarten, also König, Königin, Ritter und Page sind. Die vier Serien der kleinen Arkana im Überblick: Stab ist dem Element Feuer zugeordnet, Münz der Erde, Schwert der Luft und zuletzt Kelch dem Wasser. Man kann die Karten für sich selbst, jedoch auch für andere Personen legen, jedoch sollte man besonders am Anfang so verantwortungsbewußt sein, zuzugeben, das man in der Sache noch nicht so ganz sattelfest ist. Mißbrauch, wie wiederholtes Fragen nach eindeutiger Auskunft ahndet der Tarot meist mit der lapidaren Bemerkung: Ändern sie schleunigst ihre Strategie. So kommen sie nicht weiter... Wie auch bei allen anderen Orakeln verdirbt Missbrauch die langfristige Zuverlässigkeit der Ergebnisse. Es gibt für den Tarot, wie für eigentlich alle Orakel verschiedene Deutungskonzepte, die aber alle auf den gleichen Grundlagen beruhen. Es gibt auch Deutungen in denen die Richtung in der die Karten liegen eine Rolle spielen. Liegt eine Karte auf dem Kopf, ergibt sich oft auch eine umgekehrte Symbolik. Macht euch mit eurem persönlichen Kartendeck vertraut und legt euch die Karten am Anfang möglichst oft, um dann mit der Zeit mit dem "Spiel" zu verschmelzen und so immer genauere Ergebnisse zu erzielen. Es empfiehlt sich, immer das gleiche Deck zu benutzen damit eure Energie sich mit der der Karten verbindet, bis sie quasi zu einem zusätzlichen Sinnesorgan werden. Denn im Grunde wißt ihr alles was euch die Tarotkarten schildern können bereits, deshalb öffnet euer Unterbewußtsein und ihr werdet bald schon keine Karten mehr benötigen.

→Das Ouija- Brett oder witchboard

Es besteht im Allgemeinen aus einem runden Brett oder Tischen auf dem die Zahlen von 0 bis 9, alle 26 Buchstaben des Alphabets, und die Worte "JA" und "NEIN" angeordnet sind. Die Größe des Brettes ist variabel, ich persönlich halte einen Durchmesser von 50-70 cm für angemessen. Der Tisch muß aber nicht unbedingt rund sein. Wichtig ist nur, daß die Zahlen und Buchstaben kreisförmig darauf angeordnet sind. Je exakter der Kreis umso klarer die Ergebnisse. Haltet dafür 38 gleichgroße Zettelchen bereit (die für JA und NEIN können geringfügig größer sein) die ihr mit Papierkleber (sofern ihr sie wieder ablösen wollt) auf die vorbereitete Platte klebt. Achtet dabei auf genügenden und gleichmäßigen Abstand zwischen den Zeichen. Nun braucht ihr nur noch ein kleines Schnapsglas oder einen ähnlichen Gegenstand. Dreht das Schnapsglas um und bittet zwei oder mehr Personen zu euch an den Tisch. Jeder der Beteiligten legt seinen rechten Zeigefinger auf das Schnapsglas. Dann bittet die himmlischen Mächte um Schutz und Beistand. Die Befragung der Geister könnte etwa so beginnen: "Befindet sich ein Geist in diesem Raum?" Die zweite Frage könnte lauten: "Bist du uns wohlgesonnen?" Bewegt sich jetzt das Glas auf das "NEIN" zu, Sitzung abbrechen und eventuell einen Neuversuch starten. Das Schnapsglas kann sich dabei so schnell bewegen wie eine kleine Dampflokomotive. Oft sind gleich mehrere Geister (vor allem in alten Häusern) anwesend, die aber auch allesamt Unsinn erzählen können. Vor allem "niedere" Naturgeister neigen gerne dazu. Oft hat man aber auch Probleme, weil ein Geist unsere Schriftsprache nicht kennt. Hier hilft behutsames Nachfragen mit Fragen die sich mit ja oder nein beantworten lassen. Oft bleibt das Fragen nach Namen oder komplizierten Begriffen erfolglos, aus obengenannten Gründen oder schlichtweg weil die angesprochene Wesenheit ihren Namen vergessen hat, oder ihn nicht mehr benutzt. Aber Vorsicht: Nutzt das Hexenbrett nicht zum reinen Zeitvertreib. Es sollte schon ein ernsthaftes Ansinnen dahinter stehen, wenn ihr die Geister befragt. Das Spiel mit dem witchboard kann schnell zur Sucht führen und Besessenheit auslösen.

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Es gibt sicher noch viele magische Hilfsmittel. Vorgenanntes soll nur ein kurzer Abriss des Gebräuchlichsten sein. Bei Alledem sage ich immer wieder: Gebraucht eure Intuition und euer Improvisationstalent. Sie sind oft der beste Lehrmeister. Der Magier lernt stets aus sich selbst heraus. Wagt auch einmal ein Experiment, eure spirituellen Lehrmeister der höheren Ebenen nehmen es euch nicht übel wenn ein Narr (im besten Sinne: einfach Schüler der Magie), sich einmal einen kleinen Schnitzer erlaubt. Dazu ist die Lehrzeit da. Und euer höheres Selbst allein bestimmt wann sie zuende ist, oder ob sie jemals endet.

Magie ist auch keine bierernste Sache. Meist dient das ganze Brimborium drumherum nur dazu den wahren Kern der Sache zu verschleiern und dem interessierten Laien unzugänglich zu machen. Der wahre Meister ist der Narr der sich selbst entdeckt. Ich selbst bin seit über 20 Jahren immer noch erfolgreicher Narr, und gedenke es auch zu bleiben...

 

 

Das VORwort vor dem Vorwort welches den Sinn hinter dem Sinn offenbart.

Magie ist wie das Waschen der Wäsche, sie bringt nichts, sie schuldet nichts aber sie mehrt in den meisten Fällen die Wahrheit.(Weisheit) Schwarz liebt Weiß, daraus entsteht rot. (weiss) Es gilt stets das sowohl als auch. Wenn man etwas nicht vereinen kann, dann muß man es zunächst trennen um es erst dann wiederzuvereinen. Was haben diese Sätze miteinander zu tun. Achtung! Hier wird über die Philosophie gesprochen die hinter dem Ganzen steckt. Das Wesentliche ist die Übertragung der Kraft, und diese kann nicht gelehrt, sondern nur das Gefühl dafür vermittelt werden. Ihr müßt euch ganz, ganz sicher sein, daß ihr schon immer nichts Anderes wart als ein Magier, nichts Anderes sein wollt und werdet. Und dann müßt ihr es schon als Schüler auskosten, das Gefühl jeder magischen Situation gewachsen zu sein. Ihr seid Thoth, ihr seid Hermes Trismegistos und wie das Blatt sich auch wendet Ihr seid in jeder Zeit, an jedem Ort gewappnet und gerüstet, und dann lasst die Möglichkeiten wirbeln, ergreift eine, bauscht sie zu etwas Edlem und Reinen auf und verankert sie in der Realität. Schwarz liebt Weiß, daraus entsteht Rot. Beiden Herren dienen, um des Guten Willen. Und dennoch; es gilt stets das sowohl als auch, daher vielleicht doch nur dem Roten (weissen) dienen? Liebe und Blut...Schneeweiß, vielleicht doch eher Polarität? Im absoluten Ausgleich liegt des Drudels Kern. Schwarz wird wieder Weiß und Weiß wird wieder Schwarz. Und Rot wird wieder Rot, das, was es immer war, das untrennbare, immanente Alleine. Aleister Crowley hat es vielleicht auf seine Weise auf den Punkt gebracht: Lieber ein schnelles, begieriges Leben mit kurzem jähen Ende und dann für immer in der Verdammnis schmoren, als an Langeweile zu sterben. Aber sollte man nicht alles aus Liebe und nur aus reiner Liebe tun. Aber was ist Liebe? Ist Eigenliebe auch Liebe? Und wie groß ist die Portion an Eigenliebe, die ein Mensch vertragen kann? Jammern nicht die Schwachen am meisten herum? Zeigt dies nicht ein großes, ja schädliches Potential an Eigenliebe an? Sollte man vielleicht deshalb zu den Starken halten. Und dann: Der Schwache hat schlechtes Karma, er war also böse... Aber nein, man sollte schon eigentlich alles für das Gute tun... Und dann, in diesem Gewirr beginnst du zu zerfließen, du verlierst an Substanz, und an deiner Festigkeit in der Zeit. Und du wirst langsam indifferent, unsichtbar- ein Geist, ein Gott? Und dann merkst du , daß du süchtig bist nach der heiligen Elektronik, der silbernen Magie - der universellen göttlichen Kraft des Lichts. Du hast die Magie nicht nur mit dem Herzen entmystifiziert, sondern auch mit dem Intellekt. Die entschleierte Isis! Die silberne Magie- und nicht nur die kleine Realitätsmechanik die man an jeder Ecke kaufen kann... Und dann: Wenn Schwarz und Weiß eins werden, sind dann Gott und Satan nicht Dasselbe? Warum dann nicht das Pferd von hinten zäumen. Aber wiederum falsch gedacht. Es gilt immer das Sowohl als Auch. Also dem Roten dienen, dem Grünen des Herzchakras dem einzig wahren Weißen. Am Ende wid immer das Herz gewogen... Vier Pferde . Eins Weiß, eines Rot, ein weiteres Schwarz und das letzte Grün.


Was ich jetzt noch hinzu zu fügen habe, überlege ich mir morgen, um das Chaos in diesem Buch so richtig in Gang zu bringen, oder eine übergeordnete Ordnung.

(Lichtjahre später...

Eine kleine magische Denksportaufgabe.

Ein Mann hat ein Problem das er alleine nicht lösen kann. Geschäftliche Entwicklungen treiben ihn langsam aber sicher in den Ruin. Der Tarot sagt. Münz 2 (Prüfungen in Gelddingen, Probleme finanzieller Art die aber überwunden werden können). Die Kugel zeigt nacktes, weibliches Fleisch. Ist eine Liebschaft der Grund für die finanziellen Nöte, das Hexenbrett verrät dir einen Namen. Gerta oder vielleicht Gerda? Der Tarot zeigt als Lösung Kelch 8 (Rückzug aus der gegenwärtigen Situation (Liebe) Hinwendung zu neuen Ufern). Wie kannst du dem Mann helfen? Setz einfach alle Faktoren als Ritual richtig zusammen. (die zwei Münzen, 8 Kelche, das Fleisch in einem Weiblichkeitssymbol und einen Zettel mit dem Namen Gerda.) Und dann tu das Richtige. Das ist deine Denksportaufgabe. Setz dabei, wie immer Intuition und Improvisation ein. Entwickle ein eigenes Ritual. Vielleicht nimmst du am Ende dein Pendel und es sagt "JA" zu dem Ganzen.

Donnerstag 02.40 Uhr:

Stellen wir ihn uns vor, den neugeborenen Jehova, Sohn der großen Allmutter. War nicht er es, der seine eigene Mutterschwestertochterfrau Lilith, die er später seinem Erstling Adam beigab, dazu verführte, denselbigen nach einem groben Verstoß gegen die Menschenwürde zu verlassen und als Dämonengöttin Karriere zu machen.

Und war er nicht derjenige, der sein handmade Model Eva streng ermahnte, nicht von den Früchten zu essen, um sie im gleichen Moment als Schlange dazu zu verführen.

Stellen wir ihn uns vor, den jungen Thoth. Wie er leuchtet und blinkt mit seinen mächtigen Farben. Alle Menschenzauberei ist ein Stäubchen im Universum im Vergleich zu seiner Fülle und Pracht. Aber seine Tage sind gezählt, alsbald wird er sich spalten. Es geschieht. Die Polarität wird geboren. Und die Welt mit ihren anderen Zahlen. Auch die der sechs und der neun, der dreimalgroßen Drei. Was zusammen sechs ergibt. Satan? Wie haben wir ihn uns vorzustellen? Eigentlich ist er nur das, was wir aus Gott herausprügeln. Die Seite seines Gesichts, die er uns im Kampf zeigt. Baal und Jehova... Und solange wir mit ihm ringen, also werden wir ihm unterliegen und sobald wir aufgeben also werden wir freigegeben. Was wir in einen Spiegel hineinprojizieren, das schlägt auf uns zurück. Jesus hat Satan als seinen Bruder gesehen, denn der hat ihn immer begleitet. Auch Satanel selbst hat irgendwann eimal die Erlösung verdient, insbesondere in der Endzeit, in der wir uns jetzt befinden.Schwarz wird wieder Weiß und Weiß wird wieder Schwarz. Und Rot bleibt was es immer war. Das Grün, das reinste Weiß... Der perfekte Ausgleich.

Wir haben die Arbeitsmaterialien des Magiers kennengelernt und einige Techniken an die Hand bekommen und die Philosophie der sibernen Magie diskutiert, was brauchen wir jetzt, großer Hermes? Wie wäre es mit einer

CHAKRAÜBUNG

 

Stellen wir uns unser Chakrasystem vor, nur unsere 7 bis 12 Hauptchakren selbstverständlich, nicht die rund 80.000 Nebenchakren. Alsda die Sieben von unten an gezählt: 1. Chakra: Wurzelchakra (Farbe: rot) 2. Chakra: Sakralchakra (Farbe: orange) 3.Chakra: Solarplexus (Farbe: gelb) 4.Chakra: Herzchakra (Farbe: grün)

5. Chakra: Kehlchakra (Farbe: blau) 6. Chakra: Drittes Auge (Farbe: lilablau) 7. Chakra: Kronenchakra (Farbe: violett)

Setzen oder legen wir uns bequem hin. Wir haben eine halbe Stunde Zeit. Schließen wir die Augen. Stellen wir uns vor, wie aus unserem Wurzelchakra, im inneren der Beine entlang, dicke rote Wurzeln durch unsere Fußchakren bis tief in die Erde wachsen. Sellen wir uns desweiteren vor, wie ein Energiestrom in Form von verschiedenfarbigem Licht durch diese Wurzeln, unsere Chakren hindurch bis zum Scheitel aufsteigt, ein jedes Chakra leuchtet in seiner Farbe, und dann oben über unserem Scheitel in einem strahlenden Band den Körper verläßt. Dann steigt es auf in die Chakren die über unserem Kopf liegen und Verbindung zum gewaltigen Universum haben. Stellen wir uns desweiteren vor wie das strahlendweiße Licht, das unseren Kopf verläßt, das Universum durchquert und so, gereinigt und gebündelt wieder in unsere Füße eindringt. Ein Kreislauf der Reinigung und Erfrischung bringt. Alle negativen Energien überlassen wir dem Kosmos. Er reinigt sie, wandelt sie um in reines weißes Licht mit der Leuchtkraft göttlicher Liebe. Tun wir dies einige Male.

Alsdann stellen wir uns 2 weitere Chakren vor. Das 1., das Stirnchakra liegt oberhalb unseres 3. Auges in der Mitte unserer Stirn. Das 2. sitzt etwa am Haaransatz, also gut 3-Finger breit darüber. Dies sind die Chakren, welche für die Magie und den Glauben zuständig sind. Zusammen mit dem dritten Auge und dem Scheitelchakra bilden sie eine Einheit, die den gesamten oberen Schädel abdeckt. Lassen wir nun einen beständigen Strom von lila-violettem Licht durch unsere 4 oberen Kopfchakren aufsteigen bis wir den Strom bewußt fühlen können. lilablau- lila- lillaviolett- violett. Vereinigen wir den Strom zu einem blau-lila-violetten Strang, der den gazen oberen Kopf durchströmt. Denken wir dabei auch an unsere Pinealdrüse, welche in der Mitte unseres Kopfes sitzt und beziehen wir sie in den Reigen mit ein. Die lila-violette Farbe füllt den gesamten oberen Kopfraum aus. Vielleicht fühlen wir einen kitzelnden Strom der von unserem 3. Auge durch die zwei "mittleren" Chakras zum Scheitelchakra aufsteigt. Vielleicht fühlen wir auch etwas anderes. Wiederholen wir dabei ständig im Geiste unser Zauberwort oder die Silbe Om. Wiederholen wir dann die Ausgangsübung, lassen wir das Licht durch die gesamten Chakras strömen eingedenk der beiden dazugekommenen.Wir können die ganze Übung auch unter Einbeziehung von Chakrasteinen machen, die wir uns auflegen. Also einen roten Stein für das Wurzelchakra, einen orangen für das Sakralchakra usw. So wird die ganze Übung noch effektiver ausfallen. Steine immer unter fließendem Wasser reinigen...

 

 

 


Das Karma

 

Ich kann nicht weitermachen, ich mache weiter. Samuel Beckett

Manchmal fragen wir uns, warum ist es in der Welt oft so ungerecht? Warum gibt es anständige Menschen, denen nur Unglück und Elend wiederfährt, während wahre Drecksäcke in Saus und Braus leben? Karma.

Alles was wir in unserem Leben tun hat karmische Folgen. Positive wie negative. Sogar böse Gedanken erzeugen negatives Karma, erst recht unsere Handlungen. Man müßte sich eigentlich nur von Früchten ernähren, keine Fliege töten, nur Gutes tun, niemals laut oder agressiv sein, kurz, man müßte ein Heiliger sein, der am besten auch noch Kranke heilt, um das schlechte Karma abzutragen, das so mancher hat, der sich verzweifelt fragt, warum es ihm so schlecht geht. Aber wir leben so, als wäre dieses Leben das erste und letzte und wir könnten uns alles erlauben. Ein Mord, zum Beispiel in der letzten Existenz kann unabsehbare Folgen in unserem heutigen Leben haben.Karma trifft alles Lebendige. Menschen, die karmisch miteinander zu tun haben, begegnen sich auch immer. Es gibt also kein ungerechtes Schicksal und keine Zufälle. Alles was wir an Schlechtem erleben, haben wir uns selbst zu verdanken. Aber auch das Gute, und das ist doch auch ein bißchen beruhigend, oder? Allerdings ist dem Menschen nahegelegt, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen. Weder gutes noch schlechtes. Karma kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Wirken oder Tat. Karma wirkt aber auch unmittelbar. Alles was wir tun, hat seine Folgen. Ein Weg aus der Misere scheint mir der der Kontemplation, also der Einswerdung mit Gott. Mir wäre eine Gesellschaft vorstellbar, wo die Menschen mitten in der Natur von den Früchten leben, die sie selber anbauen. Dort im Garten Eden ist so etwas wohl für Jeden möglich. Aber der Baum der Erkenntnis...(?) Aber Karma ist auch Vergessen. Man muß loslassen können um karmische Altlasten zu verarbeiten. Vor allem schlechtes Karma lässt sich in folgenden Leben nur schwer in reine Freude umwandeln. Freude und Lust am Leben überwinden alles Karma und führen zur reinen Liebe.

 

Und weiter geht´s in unserem bunten, magischen Buchmagazin, wenn ich es mal so nennen darf ?

Hier vielleicht mal eine witzige Bemerkung unseres Ghostwriters?

 

 

Gott

Widmen wir uns der wichtigsten Frage, der sich irgendwann jeder Magier stellen muß. Was ist Gott? Ich kann eigentlich dazu nur sagen, er ist mehr als die Summe seiner

Teile. Die Universen sind die Summe seiner Teile, aber stellt euch einen Haufen Scherben vor, das ist noch lange keine Vase. Die Zeit, die vierte Dimension, bewirkt, daß das Universum unendlich bleibt. Gott ist alles was wir uns wünschen. Schutz, Vergebung, das Ziel der Entwicklung. Gott macht die Erfahrungen aller seiner Teile (wie auch wir dies machen, denn wir sind nach seinem Ebenbild geschaffen) und zwar seit Ewigkeiten. Die universelle Seele schickt Bewußtseinsaspekte in die diesseitige materielle Welt, um bestimmte Erfahrungen zu machen die allesamt für Gott wichtig sind.

Aber merkt euch eins: Ihr solltet euer eigener Maßstab sein und nicht ein euch anerzogenes Gottesbild. Nach der Bibel beispielsweise ist es ziemlich klar, das Magie jeglicher Art verboten ist. Natürlich, wer weiß schon so genau ob der Gott der Bibel wirklich ausschliesslich Gott ist . Ihr müßt schon selbst wissen wer ER (oder SIE) für euch ist. Ihr müßt ihn einfach in euch spüren, er muß ein Teil von euch sein, wie ihr ein Teil von ihm seid. Ihr seid Gott, alles ist Gottes Bewußtsein. Sprecht mit ihm, betet zu ihm, seid immer mehr er selbst, dann erst handelt ihr nach seinem Willen, und könnt wahre Adepten werden. Ich glaube, Gott beurteilt uns nicht nur nach unserem Gutsein, sondern auch nach unserer Wahrhaftigkeit. Er will authentische Kreaturen. Seid vollkommen ihr selbst.

Wo vermutet man Gott? Meist im Jenseits; aber er ist genauso in der diesseitigen Welt. In der Welt der Erscheinungen ist er alle Erscheinung selbst. Und noch mehr. Denn er ist immer auch er selbst. Auch ist der allmächtige Schöpfergott auf keinen Fall mit Allah oder Jehova gleichzusetzen. Denn diese göttlichen Aspekte bemühen sich fast ausschließlich um die Belange der Erde und unseres Sonnensystems. Der unnennbare allmächtige Gott mischt sich nicht ein in die Belange der Menschen; oder begleitet wie Jawe ein auserwähltes Volk in seiner Entwicklung. Er hat Ziele und Absichten, die uns für immer verborgen bleiben. Er ist nicht greifbar, dennoch steckt er in jedem Atom, in jedem Lichtstrahl. Er kennt alle Winkel und Ecken des Multiversums, ohne sich diese bewußt machen zu müssen; denn er ist stets mit Allem verbunden. Auch wir selbst stehen in ständiger Verbindung mit allem was uns umgibt, nur sind wir uns dessen nicht bewußt.Egal, was immer wir von Gott denken, oder wie wir ihn uns vorstellen - genau wie das unendliche Multiversum existiert er und existiert doch nicht. Das sowohl als auch hat auch hier seine Gültigkeit. Gott existiert quasi im Verborgenen.

Null ist Zwei

Gott ist der Anfang von Allem, was es gibt. Darin ist man sich in allen großen Religionen einig. Aber steckt in dieser Singularität nicht vielleicht schon Dualität oder gar Polarität? Die Gnostische Weltsicht (Abraxas) und die gängigsten Theorien der Physik lassen uns dies vermuten. Man fahndet nach Supersymmetrie und forscht nach einer einheitlichen Weltformel, die wahrscheinlich auch wieder symmetrischen Prinzipien entspricht. Hatte Gott einen Helfer? Waren die beiden gleichberechtigt? Wenn Zebaoth die männliche Hälfte der Gottheit darstellt, wer ist dann die Weibliche? Wechseln sich die Beiden in der tragenden Rolle als Gottheit ab? Ich denke, das ist so. Einer Rennaisance der Göttin steht nichts mehr im Wege.

 

Magische Praktiken

Telekinetische Transmutation

Hier werde ich eine Technik beschreiben mit der man Muttermale zum Verschwinden bringen, die Zauberkraft von Amuletten immens steigern, und sogar ein Bild beleben kann. Ich war immer bestrebt meinen Gemälden mehr Ausdruck zu verleihen, und entdeckte dabei eine Mischung aus reiner Suggestion und magisch-telekinetischer Manipulation die besonders Portraits zu magischem Eigenleben erweckten, aber auch andere erfreuliche Wirkung zeigten.

Verblassen eines Leberflecks

Fixieren wir das Objekt unserer Betrachtung( den Leberfleck) ganz intensiv. Vielleicht entdecken wir dunklere und hellere Stellen auf seiner Oberfläche. Oder rauhere oder glattere Areale. Lassen wir das Muttermal nicht aus den Augen, und stellen wir uns jetzt vor, wie die hellere Farbe langsam in die Dunklere fließt und diese aufhellt. Vielleicht entdecken wir feine Kanäle durch die die dunkle Farbe ab- und die helle Farbe einfließen kann. Es geht darum, das Auge zu betrügen bis sich der Effekt tatsächlich messen lässt. Aus einer reinen Illusion Realität formen, bis das Muttermal tatsächlich immer heller wird. Das Gleiche tut man mit den rauhen und glatten Stellen des Objekts.Ihr müßt es einfach selber bemerken, wie der Leberfleck verschwindet. Das erfordert allerdings schon einige Stunden intensiven Starrens. Laßt euch den Erfolg eures Bemühens von einem nahen Verwandten, am besten eurer Mutter bestätigen.

 

Wird in 10000 Jahren fortgesetzt...